

Diese beiden Bilder zeigen die Vorder- bzw. Hinterachse. Sie sind aus Messing
hergestellt und komplett Kugelgelagert (1 mm). Als Antriebsmotor habe ich
die 7 mm Variante verwendet.

Das Fahrgestell besteht aus verschiedenen Messingprofilen und Platten die
verlötet wurden. Die hinteren beiden Querträger dienen zur Lagerung
der Hinterachse und des Motors. Der große Ausschnitt im vorderen Bereich
nimmt den Lenkservo auf, der durch diese Maßnahme um 1,5 mm abgesenkt
werden konnte. An dem Zapfen vorn am Fahrgestell wird die Vorderachse pendelnd
aufgehängt.


Nach dem Zusammenbau des Fahrgestells mit den Achsen, dem Motor, dem Lenkservo
und dem Lenkgestänge, wurden erste Testfahrten vorgenommen, um die einwandfreie
Funktionsweise zu testen. Dabei hat sich gezeigt, das die direkte Kraftübertragung
durch das Schneckengetriebe optimal ist. Der Bus erreicht eine sehr hohe Endgeschwindigkeit,
hat aber dennoch ausreichend Kraft für Steigungen.

Genau wie in den MAN 5t, den ich zuvor gebaut habe, hat auch der Bus einen
PIC bekommen. Allerdings habe ich für die Platine keinen Platz gefunden,
und musste somit die SMD-Bauteile aneinander löten. Der PIC hat die Aufgabe
sämtliche Sonderfunktionen, z.B. Standlicht, Lichthupe und Warnblinker,
zu schalten. Ferner wird eine Begrenzung und Offsetkorrektur des Lenkimpulses
durchgeführt. Somit ist es möglich, den Ausschlag des Servos an
die Lenkmechanik anzupassen. Über die 7-polige Stiftleiste wird der PIC
programmiert, und über eine serielle Schnittstelle die verschiedenen
Parameter, z.B. Blinkfrequenz, Offset Lenkservo, eingestellt.

Dieses Bild zeigt den Bus kurz vor der Fertigstellung. Es zeigt den Lenkservo,
darauf den Motorsteller, rechts daneben den Motor, darüber den PIC und
hinter der Hinterachse den Akku sowie den Fahrtregler. Alle Bauteile befinden
ich im Unterteil des Busses, so das die Sitze noch oben drauf passen sowie
einige Fahrgäste.


Der fertige Bus von vorn und hinten. Alle Einbauten haben super hinein gepasst,
die Fahrgäste sitzen in der richtigen Höhe.

Dieses Bild zeigt den Bus von vorn, mit eingeschaltetem Abblendlicht. Hinter
den oberen Scheiben ist auch die Innenraumbeleuchtung zu erkennen.
Die Rückansicht des Busses zeigt den eingeschalteten Rückfahrscheinwerfer,
das Rücklicht und die Warnblinker. Zur Nachbildung der verschiedenen
Lichter (Blinker, Rücklicht,...) habe ich einen 1 mm Acrylstab abgedreht,
an die entsprechenden Stellen Löcher in den Bus gebohrt, und die Acrylstäbe
eingeklebt. Die LEDs befinden sich innen an den Acrylstäben.

Nachtfahrt des Busses, die Innenraumbeleuchtung ist gut zu erkennen.
Technische Daten
Funktionen:
Vorwärts
und Rückwärts, Lenkung, Standlicht / Abblendlicht / Rücklicht,
Fernlicht / Lichthupe, Blinker, Warnblinker, Bremslicht, Rückfahrlicht,
Innenraumbeleuchtung
Mechanik:
Alle Achsen kugelgelagert, Vorderachse pendelnd aufgehängt, Antrieb über
Schneckengetriebe (sehr schnell)
Erbauer: Jochen Fischer, 2005
