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Komatsu Radlader


Der Kibri Komatsu Radlader ist das Modell eines sehr großen Radladers, wie er zum Beispiel in Steinbrüchen oder Großbaustellen eingesetzt wird. Trotz seiner erheblichen Größe ist der Platz zum Einbau der gesamten Elektronik nicht allzu üppig bemessen, weil die Karosserie nur ca 15 mm breit ist. Angefangen habe ich mit Lenkung und Antrieb.


Die Montage des Lenkservos machte die kleinsten Probleme. Es wurde einfach kopfüber in den Drehpunkt des Knickgelenkes geklebt und mit dem Vorderwagen verklebt und verschraubt. Das Servo paßt hervorragend in die Karosserie. Es ist an beiden Seiten noch soviel Platz, daß die Servoelektronik neben dem Servo Platz hat. Der Lemo Klotz der auf diesem Bild als Antrieb zu sehen ist, musste dem Antrieb weichen der auf dem rechten Bild zu sehen ist, weil er einfach zu groß und klobig war. Der Antrieb besteht aus einem Mabuchi N10 und einem Faulhaber-Getriebe bei dem ich das Gehäuse fast komplett entfernt habe. Die Schnecke vorne auf dem Getrieb ist eine Modul 0,3 Schnecke.


Hier sieht man die komplette Hinterachse mit Getriebe und Motor. Das Getriebe hat eine Untersetzung von 41:1 und das Zahnrad auf der Achse hat 18 Zähne. Aufgrund der große Reifen ergibt sich trotz der hohen Untersetzung eine passende Geschwindigkeit und eine hohe Kraft.
Gut zu erkennen : die schmale Karosserie und der Platz zwischen Servo und Karosserie in dem später die Servoelektronik montiert wird. Alle Achsen sind aus 1,5 mm Messing und kugelgelagert. Die 5 mm Kugellager passen nach aufbohren ganz exakt in die originalen Achsen.


Links ist das Oberteil des Vorderwagens zu sehen. Auf beiden Seiten sind 3 mm Kugellager als Führung für die 1 mm Achse des Arms eingebaut. Rechts sind Achse und das 19 er Zahnrad montiert.


Typisches Bild aus der Testphase. Anfangs hatte ich noch einige normale Drähte installiert, die ich aber später durch Kupferlackdrähte ersetzt habe. Dann wurden alle Kabel, Akkus und sonstigen Bauteile verstaut. Der JST-Mini Empfänger musste an allen Seiten beschnitten werden, sonst hätte er nicht in den schmalen Lader gepasst. Die serienmäßigen Hartplastikreifen wurden gegen Reifen eines Siku-Anhängers getauscht. Diese sind aus realtiv weichem griffigem Gummi. Die Schaufel kippt im oberen Hubbereich bedingt durch die serienmäßige Mechanik um. Für einen separaten Motor zum Bewegen der Schaufel hat der Platz nicht gereicht. Vielleicht fällt mir aber noch eine Lösung dafür ein.

Ausstattung:
Emfänger : JST-Mini
Servo : Pico 5.4
Fahrregler : 1 X ER 500, 1 X ER 300
Akkus : 3 X 120 mAh NiMh
Alle Komponenten von Mikroantriebe.de


Besitzer: Michael Dreier
 

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