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Unimog 1300



Zugegeben, ein Unimog als Modell reißt mittlerweile keinen mehr vom Hocker. Aber als unverwüstliche Trialkiste ohne irgendwelchen SchnickSchnack ist er ideal.
Ein ausführlicher Baubericht über dieses Modell ist in der Zeitschrift "Truck Modell" (01/2001) nachzulesen.


Die pendelnd gelagerte Vorderachse verfügt über Federwegsbegrenzungen in Form von Messingdrähten. So wird verhindert, dass die Räder in den Radkästen schleifen.


Da das Modell recht hochbeinig daherkommt, ist es stark kippgefährdet. Somit ist der Unimog keine echte Konkurenz für die MAN 5-tonner. Der große Vorteil des Unimogs ist dagegen sein unschlagbarer Wendekreis.


Der Antrieb ist ein modifizierter Getriebemotor der Firma "mikroantriebe.de". Für Straßenfahrzeuge kann dieser Antrieb ohne Änderungen übernommen werden. Im Gelände dürfte er etwas zu schnell und zu schwach sein. Daher wurde der Originalmotor gegen einen Faulhaber 0816 ausgetauscht und eine weitere Getriebestufe eingebaut. Hier ist allerdings noch die "Straßenversion" des Antriebes zu sehen
Die Vorderachse ist mit leichten Änderungen von meinem MAN F8 bzw Kaelble übernommen worden.


Einblicke in die Technik. Das Modell ist an nur zwei Wochenden entstanden. Als Empfänger kam der Graupner XP8 zum Einsatz, der nach Amputation seiner Steckerleiste und einiger überflüssiger SMD-Bauteile quer auf die Ladefläche passt.


Ist mal kein passendes Gelände zur Hand, kommt die "Office 2000-Version" des Table Top Truck Trial zum Einsatz.


Erbauer: Thorsten Feuchter, 2000

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