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U.S.S. Yarnall DD-541




U.S.S. Yarnall (DD-541) Dieses Modell wurde aus dem Semi-Scale Baukasten der Firma Lindberg gebaut. Als Vorbild habe ich den Zerstörer Yarnall ausgewählt, da dieser ein sehr interessantes Tarnmuster bietet. Lindberg’s Variante ist die U.S.S. Remey (DD-688).
Zum Modell: Der einteilige Rumpf hat eine Länge von 90 cm und eine Breite von 9 cm. Das 1800 Gramm schwere Schiff hat dabei einen Tiefgang von 3,3 cm. Leider ist zum Rumpf zu sagen, dass außer Länge und Breite kein Maß dem Original entspricht. So wurde die Bordwand um ca. 1,5 cm erhöht,um einen vorbildgerechten Tiefgang zu erreichen. Das nicht nur der Rumpf von Lindberg sehr freizügig umsetzt worden ist, habe ich bald darauf gemerkt. Bei der Bewaffnung habe ich folgende Teile geändert: Die Geschützrohre der 12,7 cm Geschütze sind zu kurz, die 20mm Zwillings Flaks wurde gegen einrohrige Varianten getauscht. Die "Pill-Box" auf dem achteren Torpedorohrsatz wurde ersetzt. Hier dient eine umgebaute Rettungsinsel. Die Gestelle der Wasserbombenhalterungen sind ebenfalls duch Eigenbauten ersetzt worden. Der vordere Entfernungsmesser ist komplett neu anzufertigen, da das Original einen quadratische Grundfläche hat, und keine rechteckige. Der Hauptmast gehört ebenfalls zu den Austauschteilen. Statt des Plastikmastes habe ich einen Mast aus Messingrohren aufgestellt. Dabei wurde die SC-2 Antenne drehbar eingebaut. Das 1991 in Hannover entstandene Modell ist ausgestattet mit 2 Motoren, die auf 30 mm Antriebsschrauben wirken. Zu den Zusatzfunktionen gehören neben der drehbaren Hauptartillerie ( Türme A, B, Q zusammen mit dem Entfernungsmesser und den Türmen C und D) auch Rauchgeneratoren und Beleuchtung.
Zum Fahrverhalten: Der Zerstörer hatte seine erste Probefahrt im Freibad Herford. Hierbei stellte sich eine äußerst instabile Lage bei Kurvenfahrten heraus. So wurde die Yarnall mit kleiner Fahrt und starker Schlagseite in den Hafen manövriert. Zuhause angekommen bekam das Schiff einen 15 cm langen Kiel, an dessem Ende ein bleigefülltes Alurohr befestigt ist. Die nächste Fahrt zeigte ein wesentlich besseres Fahrverhalten. Das Schiff neigt sich immer noch bei Kurvenfahrten nach außen. Dieses ist aber bei Zerstörern vollkommen normal.
Noch ein kurzes Wort zum Anstrich: Das Tarnmuster an Rumpf und Deck entspricht dem Muster 31/2c.

Erbauer: Dirk Emmermacher
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